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Römische Stadtmauern

Murallas
Murallas

Noch heute sind Reste der antiken römischen Stadtmauern erhalten, die die Stadt in einem Viereck umgaben. Alfonso V und Alfonso IX schufen neue Zugänge in die Stadt.

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Obwohl die zwei von der VI Victrix Legion in Leon errichteten Lager schon mit unzähligen Verteidigungsanlagen ausgestattet waren, wurde die mit Steinblöcken gebaute Stadtmauer erst im I Jahrhundert nach Christus von der VII Gemina erbaut. Heute ist ein kleiner Teil von der Treppe, die die Avenida Ramon y Cajal mit dem Platz San Isidoro verbindet, aus zu sehen. Anschließend, zum Ende des III Jahrhunderts, also noch in römischer Zeit, wurde eine widerstandsfähigere Stadtmauer, die sich vor der ersten befindet, hochgezogen. Sie ist etwa fünf Meter dick und acht Meter hoch. Ihre Türme sind in Eimerform errichtet, mit halbrunder Querneigung, die sich in kurzen Abständen zu einander befinden und dasselbe Lager in rechteckiger Weise umgaben. An jeder Längsseite waren vier Zugänge. Ihre Bauzüge zeugen von den vielen Verbesserungen und unterschiedlichen Bausubstanzen, wie wir in der Avenida Ramon y Cajal sehen können.
Muralla Romana
Muralla Romana

Der einzige noch erhaltene Torbogen befindet sich an der Nordseite der Ummauerung, der zu römischen Zeiten „Porta Decumana“ genannt und dann im Mittelalter in "Puerta Castillo" umbenannt wurde. Dieser Name ist auf die Festung, die sich an einer ihrer Seiten befindet, zurückzuführen. Der heutige Torbogen wurde Mitte des XVIII Jahrhunderts erbaut. In derselben Gegend, in der Calle Carreras, können wir einen langen Abschnitt der römischen Festung besichtigen. Allerdings wurden ihre Türme Ende des XIX Jahrhunderts abgerissen. Zum Glück gibt es in ihrem östlichen Teil, an der Avenida de los Cubos, noch einige erhaltene römische Türme, die im XIV Jahrhundert vergrößert wurden.

Weiter vorne geht die Festungsmauer in das Kopfschiff der gotischen Kathedrale über und kommt kurz darauf wieder zum Vorschein. Es handelt sich um das Kellerfundament des östlichen Tores des Gemäuers, die sogenannte Puerta del Obispo, deren gotische Strukturen im Freien erhalten sind, während sich die Reste des römischen Tores, das an sich an der selben Stelle befand, in einer extra erbauten archäologischen Krypta befinden.

Die Stadtmauer geht weiter über die Calle Serradores bis hin zu dem Torre de los Ponces, dieser Name bezieht sich auf seine Eigentümer des XII Jahrhunderts. An dieser Stelle führt der römische Entwurf zwischen den Häusern der Plaza Mayor und dem Barrio Húmedo in Richtung Westen. Im Mittelalter befand sich hier der Torbogen Porta Preatoria, auch Arco de Rege genannt. Beim Erreichen der Calle de la Rua geht die Stadtmauer Richtung Norden weiter, bis sie auf Höhe des Palacio de los Guzmanes ankommt. Die Erbauung dieses Palastes bedeutete die Demontage eines großen Teiles der Verteidigungsanlage. Hier war die Puerta Cauriense. Wo die Mauern dieses Gebäudes enden, erstreckt sich von Neuem die Mauer bis hin zur Calle Ruiz de Salazar und von dort weiter bis sie erneut die Avenida Ramon y Cajal erreicht.

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